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Auch in diesem Jahr versuchen die Telekommunikationsunternehmen auf dem IPTV-Markt weitere Kunden zu gewinnen. Das Internet Protocol Television ermöglicht es den Haushalten Fernsehen über die Telefonleitung zu empfangen. Der neue Multimediadienst steht damit in direkter Konkurrenz zu den Kabelbetreibern bzw. der Verbreitung von Fernsehsignalen über Satellit.
IPTV ermöglicht seinen Benutzern nicht nur das gewohnte Fernsehen, sondern auch das „Ausleihen“ von Filmen. So können Video-On-Demand-Inhalte über Nacht auf eine Festplatte geladen werden auch dann, wenn man keine besonders schnelle Internetverbindung im Haus hat. Die digitalen Möglichkeiten flexibilisieren das Fernsehen und erlauben es den Kunden, Inhalte zu jeder Zeit abzurufen.
Einige Hersteller setzen bei der Übertragung auf eine Hybrid-Technologie, die sich mehrere Übertragungswege gleichzeitig zunutze macht. So können über die Empfangsbox sowohl die Internetleitung angeschlossen werden, als auch das alte Kabel und die Satellitenschüssel. Auf diese Weise können in der Summe deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten erreicht werden, ohne dass ein Upgrade der DSL-Verbindung notwendig wäre.
Einen weiteren Vorteil sehen die Anbieter darin, dass das IPTV-Konzept innerhalb der Wohnung auf kabellose Netzwerke setzt. Die Inhalte müssen nur einmal aus dem Internet gestreamt werden und können dann auf den Fernseher oder diverse mobile Endgeräte wie Multimedia-Player oder Mobiltelefone verteilt werden. Zurückgegriffen wird hierbei auf die Funktionen eines WLAN-Routers, der von vielen IPTV-Anbietern gleich mitgeliefert wird.